Glossar · DNS
CNAME
Ein CNAME verweist einen Namen auf einen anderen: Wer ihn fragt, erhält den Zielnamen und fragt weiter. Der Verweis, mit dem Hostnamen auf Plattformen zeigen.
So funktioniert es
Manche Namen sind Adressen, andere sind Verweise: Ein CNAME-Eintrag sagt, dieser Name meint jenen, und überlässt den Rest der Auflösung. Der Resolver folgt dem Verweis und fragt den Zielnamen ab, bis er bei Einträgen landet, die antworten. So zeigt ein Hostname auf eine Plattform, ohne deren Adressen zu kennen.
Verweise haben Regeln: Ein Name mit CNAME trägt sonst nichts, weder Adresse noch Mail, und Ketten sollten kurz bleiben, denn jeder Schritt kostet eine Anfrage. Wer die Wurzel einer Domain verweisen will, stößt an Grenzen: Dort stehen Einträge, die ein CNAME verdrängen würde.
Warum es wichtig ist
Der CNAME trennt Zuständigkeit von Betrieb: Der Kunde behält seine Zone und zeigt nur dorthin, wo die Leistung entsteht. Plattformen empfehlen ihn, weil er ohne Delegierung auskommt: kein Nameserver-Wechsel, keine Zonenübergabe, nur ein Eintrag.
Der Preis ist die Abhängigkeit vom Ziel: Ändert die Plattform ihre Namen, folgt der Verweis von selbst; fällt sie, zeigt er ins Leere. Und jede Auflösung kostet Schritte, die eine direkte Adresse spart.
Bei obhut
Wer sein DNS behält, zeigt per CNAME auf die Plattform: Der Hostname bleibt in der eigenen Zone, beantwortet wird er von obhut-Servern. Die Aktivierung prüft den Verweis gegen das öffentliche DNS, bevor der Name gilt.