Glossar · Plattform
Load Balancing
Load Balancing verteilt Anfragen auf mehrere Server: gegen Überlast und für Ausfallsicherheit. Verfahren, Prüfungen und ihre Grenzen.
So funktioniert es
Vor den Servern steht die Verteilung: Jede Anfrage geht an genau einen aus der Gruppe, reihum, nach Zufall, nach wenigsten Verbindungen oder nach Gewicht. Fällt einer aus, verteilen sich seine Anfragen auf die übrigen; wächst die Last, wächst die Gruppe. Der Dienst bleibt einer, die Maschine dahinter viele.
Verteilen setzt Wissen voraus: Gesundheitsprüfungen fragen jeden Server, ob er noch kann, und nehmen kranke lautlos heraus. Sitzungen brauchen Stetigkeit: Wer einmal bei einem Server war, sollte wieder dorthin, per Sticky-Regel oder geteiltem Zustand. Blinde Verteilung bricht Sitzungen, sehende kostet Pflege.
Warum es wichtig ist
Kein einzelner Server trägt jede Last und überlebt jeden Ausfall: Lastverteilung trennt den Dienst von der Maschine. Sie ist die billigste Versicherung gegen Verkehrsspitzen und die einzige gegen den Ausfall ohne Ankündigung.
Ihre Grenze ist der Zustand: Was keine Sitzung kennt, verteilt sich frei; was Gedächtnis braucht, braucht Stetigkeit. Wer zustandslos baut, verteilt leicht; wer Zustand hält, verteilt mit Regeln.
Bei obhut
Lastverteilung steht bei obhut auf der Roadmap: Pools, Gesundheitsprüfungen und gesteuerte Verteilung als Teil des Routings. Heute leitet der Edge an den Ursprungsserver des Hostnamens; die verteilte Gruppe dahinter folgt.