Glossar · DNS

SOA

Der SOA-Eintrag eröffnet jede Zone: Er nennt die Quelle, die Seriennummer und die Taktung. Was die Felder bedeuten und wer sie liest.

So funktioniert es

Jede Zone beginnt mit demselben Satz: dem SOA-Eintrag. Er nennt den primären Server, die Kontaktadresse des Betreibers in Domain-Schreibweise und eine Seriennummer, die jeden Stand der Zone bezeichnet. Was danach kommt, sind die Einträge; was davor steht, ist nichts: Der SOA-Eintrag ist der Anfang jeder Zuständigkeit.

Dazu kommen Zeiten, die das Zusammenspiel takten: wie oft Secondaries nach Neuem fragen, wann sie es erneut versuchen, wann sie eine stumme Zone für tot erklären und wie lange andere Antworten cachen dürfen. Wer an der Zone dreht, liest zuerst diese Zeile.

Warum es wichtig ist

Die Seriennummer ist die Versionsgeschichte der Zone in einer Zahl: Secondaries vergleichen sie und holen nur, was neuer ist. Falsche Taktung heißt falsches Warten: zu lange Zeiten verzögern jede Änderung um Stunden, zu kurze überfluten den Primary mit Fragen.

Und die Kontaktadresse ist die älteste Form der Verantwortlichkeit im Netz: Wer die Zone stört, findet hier, wen er fragen muss, geschrieben als Domain, lesbar für jeden.

Bei obhut

Jede Zone bei obhut trägt ihren SOA-Eintrag vom versteckten Primary: Seriennummer, Taktung und unsere Namen. Secondaries richten sich danach, und jeder Knoten bestätigt, welchen Stand er übernommen hat.