Glossar · DNS

WHOIS und RDAP

WHOIS und RDAP verraten, wem Domain und Adresse gehören: Inhaber, Verwaltung, Fristen. Das Auskunftssystem des Netzes und sein Nachfolger.

So funktioniert es

Hinter jedem Namen steht jemand: WHOIS fragt die Registries nach Inhaber, Verwalter, Nameservern und Fristen einer Domain oder eines Adressblocks. Die Antwort kommt als Text, je Registry anders geformt, lesbar für Menschen, mühsam für Maschinen.

RDAP ist der Nachfolger: dieselbe Auskunft als strukturierte Daten über HTTPS, mit Zugriffsstufen für das, was nicht jeder sehen darf. Seit der DSGVO zeigen beide weniger als früher; was öffentlich bleibt, reicht zur Zuordnung, nicht zur Ausforschung.

Warum es wichtig ist

Wer Störungen meldet, Missbrauch verfolgt oder Domains kauft, beginnt hier: Die Auskunft nennt den Verantwortlichen hinter dem Namen. Ohne sie wäre das Netz ein Telefonbuch ohne Namen.

Und sie begrenzt, was sie verrät: Personenbezogenes bleibt seit der DSGVO verborgen, der Zugang läuft über berechtigtes Interesse. Transparenz des Netzes endet, wo Privatsphäre beginnt.

Bei obhut

Für unsere Namen gelten dieselben Regeln wie für alle: vorgeschriebene Angaben öffentlich, Personenbezogenes verborgen.

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